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Aktuelle Entwicklungen zum Coronavirus

Hinweis zum Schnelltest und Meldewesen

In China mehren sich Berichte über Coronavirus-Schnelltests (nCoV-PCR-Tests), die den Erreger bei symptomatisch Infizierten nicht oder erst zeitlich verzögert nachweisen. Stichproben zeigten mutmaßlich falsch negative Ergebnisse bei 50-70% der untersuchten Infizierten. Vor allem die Testung von Rachenabstrichen sei anfällig für falsch negative Befunde. (ProMED 09.02.20)

Verstärkte Einreisekontrollen

Generell muss zur Zeit in allen Ländern mit verstärkten Einreisekontrollen zur Identifizierung erkrankter Reisender insbesondere aus China und importierten einzelnen Krankheitsfällen gerechnet werden.

Ansteckungsrisiko

Das neuartige Coronavirus ist deutlich weniger kontagiös als das Masernvirus, scheint aber ähnlich leicht übertragbar zu sein wie Influenzaviren. Mutmaßlich ist 2019-CoV sogar kontagiöser als der SARS-Erreger.

Coronaviren können, nach aktueller Einschätzung von Forschern der Universitäten Greifswald und Bochum, bis zu neun Tagen auf Oberflächen bei Raumtemperatur überleben. Die Erreger reagieren jedoch sensibel auf zahlreiche Desinfektionsmitteln. Besonders geeignet für die Oberflächendesinfektion seien Ethanol (62-71 Vol%), Wasserstoffperoxid (0,5%) und Natriumhypochlorit. Damit könne bei einer Einwirkzeit von nur einer Minute eine ausreichende Wirkung erzielt werden. (Journal of Hospital Infection 2020)

Welche Vorsichtsmaßnahmen sind möglich?

Am wichtigsten ist die persönliche Hygiene, insbesondere regelmäßiges und richtiges Händewaschen. Empfohlen wird auch das Vermeiden von Kontakten mit Personen, die an Atemwegserkrankungen leiden. Sehr flüchtige Kontakte gelten als wenig riskant, im Allgemeinen sind “Face-to-Face-Kontakte” von mindestens 15 Minuten für eine direkte Ansteckung erforderlich.

Therapie und Impfstoffentwicklung

Eine etablierte Behandlung oder ein Impfstoff stehen bislang noch nicht zur Verfügung, jedoch wird derzeit intensiv an einem Impfstoff gearbeitet. Milde Erkrankungsverläufe erfordern wahrscheinlich keiner gezielte Therapie, während bei schweren Krankheitsverläufen ggf. eine intensivmedizische Behandlung erforderlich ist, mit dem Ziel, die Vitalfunktionen des Patienten stabil zu halten, solange bis sein Immunsystem den Erreger erfolgreich eingedämmt hat. Bei schweren klinischen Verläufen kommen antivirale Substanzen zum Einsatz. In Thailand seien erste Erfolge bei Heilversuchen mit einer Kombination von Anti-HIV- und Anti-Influenza-Wirkstoffen erzielt worden. Verwendet wurden die Wirkstoffe Lopinavir, Ritonavir und Oseltamivir. Die Wirksamkeit von Medikamenten lässt sich allerdings im Rahmen von Heilversuchen – besonders im Falle von Infektionen mit hoher Spontanheilungsrate – kaum einschätzen.

Der nächste Schritt auf dem Weg zu einer international anerkannten Therapie besteht daher in der Durchführung randomisierter, plazebokontrollierter Studien. Wirkstoffe, die aufgrund ihrer ausgeprägten Wirksamkeit unter Laborbedingungen (in vitro Aktivität) besonders gute Kandidaten für kontrollierte klinische Studien zu sein scheinen, sind unter anderem das Virostatikum Remdesivir sowie das Chloroquin, welches vor allem als klassischer Antimalariawirkstoff bekannt ist. Zum jetzigen Zeitpunkt kann die klinische Effektivität dieser Therapieansätze jedoch noch nicht beurteilt werden.

Aktuellere Statistiken legen eine Sterblichkeitsrate von rund zwei Prozent nahe. Jedoch liegt die Sterblichkeit in Wuhan etwa doppelt so hoch wie im restlichen China. Aufgrund der zu erwartenden Dunkelziffer milder unentdeckter Erkrankungen könnte die tatsächliche Letalität jedoch auch deutlich niedriger liegen. Die Rate der Patienten mit schweren Infektsymptomen könnte bei rund 25 Prozent der Infizierten liegen.

Merkblätter (Auswärtiges Amt, WHO und RKI)

Beachten Sie die Informationen im Merkblatt nCoV sowie auf den Seiten der Weltgesundheitsorganisation WHO und des Robert-Koch-Instituts RKI.

Schnelltest und Meldewesen

Inzwischen steht ein Schnelltest auf Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zur Verfügung. Nachdem die Probe in einem geeigneten Labor angekommen ist, dauert es weniger als zwei Stunden, bis das Ergebnis vorliegt. Getestet wird jedoch nicht jeder Patient mit Atemwegssymptomen, es müssen im Allgemeinen bestimmte zusätzliche Kriterien erfüllt sein, insbesondere:

Aufenthalt in einem Hochrisikogebiet (Wuhan) zum fraglichen Zeitpunkt, oder
Kontakt zu nachweislich Erkrankten, unabhängig vom Schweregrad der Symptome
In diesen Fällen sollten Labor und auch behandelnde Ärzte das Gesundheitsamt innerhalb von 24 Stunden informieren. Die behandelnden Ärzte sollten parallel hierzu den Patienten so isolieren, dass das Risiko einer Ansteckung Dritter auf ein Minimum reduziert wird.

Eine etablierte Behandlung oder ein Impfstoff stehen bislang noch nicht zur Verfügung, jedoch wird derzeit intensiv an einem Impfstoff gearbeitet.

Allgemeine Infos (Stand 6.2.2020)

Der Corona Virus gehört zur Ordnung Nidovirales deren Vertreter bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen hervorrufen können.
Corona Viren sind genetisch hochvariabel und können durch so genannte Artübertritte auch bei Menschen schwere Infektionen hervorrufen. Beispielhaft sind hier die SARS Pandemie 2002/2003, sowie die MERS Epidemie im Jahre 2012 zu benennen.

Die seit dem Jahreswechsel 2019/2020 von der chinesischen Stadt Wuhan ausgehende Corona Virus-Epidemie wird auf das bis dahin unbekannte Corona Virus, 2019-nCoV zurückgeführt, welches beim Menschen leichte Infektionen der Atemwege bis hin zu schweren akuten Atemwegssyndromen verursachen kann.

Symptome für eine mögliche Ansteckung können sein:

  • Husten
  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • Kopfschmerzen
  • Gliederschmerzen und körperliche Schwäche /Abgeschlagenheit
  • Häufig auftretendes Begleitsymptom ist Durchfall.

Ansteckungsrisiko

Dort, wo viele Menschen auf engem Raum zusammenleben, gewinnt – wie bei dem aktuellen Ausbruch – der Übertragungsweg von Mensch-zu-Mensch an Bedeutung und kann im Verlauf der Epidemie schnell zum Hauptübertragungsmodus werden.

Die Ansteckung bei Begegnungen mit Infizierten ist dennoch allenfalls die Ausnahme und nicht die Regel. Sie findet am ehesten bei sehr engen und längeren Kontakten statt. Je nach Expositionsgrad können Gesichtsmasken der Klassen FFP2 bis FFP3 das Ansteckungsrisiko bei Personenkontakten verringern. Zudem ist beim Auftreten von Infekt Symptomen das Tragen selbst einfachster Gesichtsmasken seitens des Infizierten geeignet, das Ansteckungsrisiko für Dritte deutlich zu senken.

Selfcare Maßnahmen – Was tun um eine Ansteckung zu verhindern.

Um das Ansteckungsrisiko so gering als möglich zu halten sollten Menschen die sich derzeit in China aufhalten folgende Verhaltensregeln beachten:

  • Vermeiden Sie große Menschenansammlungen und Märkte
  • Vermeiden Sie die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Tragen Sie außerhalb Ihrer Wohnung / Ihres Hotels eine Gesichtsmaske mind. der Schutzklasse FFP 2
  • Achten Sie penibel auf Ihre eigene Händehygiene und benutzen Sie regelmäßig ein geeignetes Händedesinfektionsmittel
  • Vermeiden Sie den Kontakt zu erkrankten Personen und Kollegen/Innen und vor allem zu freilaufenden Tieren
  • Vor Ort lebende und arbeitende Expatriates sollten wenn möglich, so viel als möglich vom Home Office aus arbeiten.

Durch den sprunghaft angestiegenen Bedarf sind in China geeignete Gesichtsmasken und Desinfektionsmittel knapp geworden und in einigen Regionen für den Normalverbraucher bereits nicht mehr oder nur noch zu horrenden Preisen erhältlich.

 

Die MD Medicus Assistance Service GmbH versorgt auf Wunsch die in China lebenden Mitarbeiter/Innen ihre Firmenkunden mit Gesichtsmasken, Handschuhen und Desinfektionsmittel aus Deutschland. Sollte Sie hierzu weitere Informationen benötigen, senden Sie eine Anfrage per E-Mail an assistance@md-medicus.net.

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